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GEORG HENSEL
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Georg Hensel, geboren am 13. Juli 1923 in Darmstadt, war fast dreißig Jahre lang Theaterkritiker und Feuilletonchef beim Darmstädter Echo, von 1975 bis 1989 Redakteur und leitender Theaterkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Sein zweibändiger "Spielplan, der Schauspielführer von der Antike bis zur Gegenwart" (1966/93) ist ein Nachschlagewerk und ein Lesebuch. Georg Hensel schrieb die Monographien Samuel Beckett und Stierkampf, die kritischen Porträts Das Theater der siebziger Jahre und Spiel's noch einmal: das Theater der achtziger Jahre. Für seine theaterkritische Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet. Als Erzähler begann Georg Hensel 1949 mit Nachtfahrt. 1994 erschien sein autobiographisches Buch Glück gehabt. Szenen aus einem Leben. Georg Hensel starb am 17. Mai 1996 in Darmstadt.
Im Kranichsteiner Literaturverlag erschienen:
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KASIMIR EDSCHMID
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Kasimir Edschmid (1890-1966) wurde in Darmstadt geboren. Er studierte in München, Paris, Gießen und Straßburg. Vor allem mit seinen Novellen schrieb er Expressionismus-Geschichte. Doch bereits 1920, als auf der Mathildenhöhe in Darmstadt die große, historisch gewordene Expressionismus-Ausstellung zu sehen war, hatte Edschmid deutlich von diesem Stil Abstand genommen. Ausgedehnte Reisen machten Edschmid zu einem Kenner Italiens und des Mittelmeerraums, Afrikas sowie Südamerikas. Teile seines Werks waren von der Nazi-Zensur betroffen, er erhielt Rede- und Rundfunkverbot, später auch Schreibverbot. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er von Oberbayern nach Darmstadt zurück. Seit 1949 war er Generalsekretär, 1960 Ehrenpräsident des Deutschen PEN-Zentrums der Bundesrepublik. Edschmids Werk umfaßt über 50 Romane, viele Essays, Erzählungen, theoretische Werke über den Expressionismus und Tagebücher.
Im Kranichsteiner Literaturverlag erschienen:
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WOLFGANG WEYRAUCH
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Wolfgang Weyrauch wurde am 15. Oktober 1904 in Königsberg geboren. Kindheit und Schulzeit verbrachte er in Frankfurt am Main. Er absolvierte eine Ausbildung als Schauspieler, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte, wurde 1945 Redakteur der satirischen Zeitschrift "Ulenspiegel". Er war Mitglied der Gruppe 47 und prägte die Nachkriegsdiskussion mit seinem Begriff vom Kahlschlag. Von 1950 bis 1958 war er Lektor beim Rowohlt Verlag. Seit 1959 lebte er als freier Schriftsteller. Weyrauchs Hörspiele gehören zu den wichtigsten Werken dieser Gattung. Seine Prosa und Gedichte stehen gleichgewichtig neben den Hörspielen. Er hat grundlegende Texte und Anthologien zur Literatur in der Bundesrepublik verfaßt und herausgegeben. Von 1967 an lebte Wolfgang Weyrauch in Darmstadt. Hier starb er am 7. November 1980.
Im Kranichsteiner Literaturverlag erschienen:
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