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IRIS ANNA OTTO
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Iris Anna Otto, geboren 1953 in Herne, studierte in Marburg Vergleichende Religionswissenschaft, Altorientalistik und Neuere Deutsche Literatur. Sie promovierte 1981 mit einer Arbeit über die Träume der Irokesen. Für ihre Satiren erhielt Iris Anna Otto 1991 den Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis des Landkreises Darmstadt-Dieburg. 1992 wurde ihr der Förderpreis Junge Literatur der Stadt Herne zuerkannt, und 1994 der Kulturpreis der Stadt Pfungstadt. Neben ihrer Kurzprosa hat Iris Anna Otto Drehbücher, Hörspiele und Features sowie Gedichte verfaßt; sie schreibt auch für Kinder. Im S. Fischer Verlag erschien 1996 Tango für die Mäuse, 1998 folgte im Carlsen-Verlag der Kinderroman Schepper und 2001 der Jugendroman Die Luschinskis, der auch als Theaterstück Erfolge feiert und mit »Liebe, Lügen, die Luschinskis« 2002 in Fortsetzung ging. Im August 2003 ist der dritte und letzte Band der Reihe erschienen, "Kinder, Kinder, die Luschinskis", wiederum im Carlsen Verlag.
Im Kranichsteiner Literaturverlag erschienen:
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MATTHIAS HERBERT
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Matthias Herbert wurde 1960 in Darmstadt geboren. Nach Abitur (1979) und einem dreijährigen Intermezzo als Polizist studierte er Germanistik in Mainz. 1985 erhielt Matthias Herbert einen regionalen Literaturpreis und beschloß, Schriftsteller zu werden. Er jobbte fortan unter anderem als Kraftfahrer, Bäcker und Buchclubwerber, um zu überleben. Erste Erfolge hatte er als Schreiber von Illustrierten-Krimis. Arbeiten für den Rundfunk und die Einladung zu einem Drehbuchseminar der Bertelsmann-Stiftung folgten nach. Seit 1988 ist Matthias Herbert freier Autor und Verfasser von inzwischen mehr als einhundert Krimi- und Thriller-Drehbüchern. Er lebt mit Frau und vier Kindern in Limburg. Die Novelle Und es fängt wieder an zu schneien ist Matthias Herberts erste Buchveröffentlichung.
Im Kranichsteiner Literaturverlag ist erschienen:
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IRITH GABRIELY
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Irith Gabriely stammt aus Haifa/Israel. Nach einem Musik- und Philosophiestudium an der Universität von Tel-Aviv spielte sie von 1978 bis 1994 die erste Klarinette im Symphonieorchester des Staatstheaters Darmstadt. Seit 1986 konzertiert sie mit ihrem Quartett COLALAILA, mit dem sie 1991 den ersten Preis des Klezmerfestival in Zefat/Israel gewann. Mit Peter Przystaniak spielt Irith Gabriely seit 1990 im Duo.
Im Kranichsteiner Literaturverlag erschienen: Der Dybuk
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GERHARD ZWERENZ
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Gerhard Zwerenz, 1925 in Gablenz/Sachsen geboren, wurde - nach einer Lehre als Kupferschmied - Soldat, desertierte 1944 bei Warschau zur Roten Armee, wurde 1948 noch im Minsker Gefangenenlager zur Volkspolizei verpflichtet, erkrankte an Tuberkulose und studierte von 1952-56 Philosophie bei Ernst Bloch in Leipzig. Der Verhaftung wegen oppositioneller Artikel gegen die SED entkam er 1957 durch Flucht in den Westen. Seit 1956 lebt er als freier Schriftsteller. Zu seinen bekanntesten Werken zählt "Casanova oder der Kleine Herr in Krieg und Frieden" (1966). In seinem 104. Buch "Krieg im Glashaus oder der Bundestag als Windmühle" (2000) schreibt Gerhard Zwerenz eine bitterböse Realsatire über seine Zeit als Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Im Kranichsteiner Literaturverlag erschienen: GUTE WITWEN WEINEN NICHT. Exil. Lieben. Tod. Die letzten Jahre Kurt Tucholskys
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P.J. Hoffmann
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P.J. Hoffmann mag Katzen, liebt - wie Gustav Heinemann - seine Frau mehr als Deutschland und teilt Ludwig Wittgensteins Ansicht: Humor ist keine Stimmung, sondern eine Weltanschauung. 1958 in Detmold geboren, wohnt P.J. Hoffmann seit dem Tod der Eltern 1972 in Darmstadt. Er ging mit stetig wechselndem Erfolg, nie gern und selten oft, aber lange zur Schule: 1980 machte er sein Abitur. Er studierte Philosophie und Psychologie, einen Führerschein jedoch hat er bis heute nicht. 1990 verzichtete er auf seinen Fernseher und heiratete eine Frau mit Auto: bis heute, wie er sagt, ein guter Tausch. Hoffmann ist Gründer, Autor und Ensemblemitglied des Kabaretts Kabbaratz; seit 1995 hauptberuflich. Im Kranichsteiner Literaturverlag erschienen: Die Zunge im Mixer Siehe auch: http://www.kabbaratz.de
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Elisabeth Langgässer
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Am 23.2.1899 wurde Elisabeth Langgässer in Alzey geboren, in Darmstadt ging sie ab 1909 zur Schule, von 1922-1928 arbeitete sie als Lehrerin in Griesheim. Nach Geburt der unehelichen Tochter Cordelia zog sie nach Berlin, arbeitete dort als Dozentin und von 1930 an als freie Schriftstellerin. 1935 heiratete Elisabeth Langgässer den Philosophen Wilhelm Hoffmann. 1936 wurde sie - als Halbjüdin - mit Schreibverbot belegt. 1938, 1940 und 1942 Geburt der Töchter Annette, Barbara und Franziska, im Februar 1944 wurde Cordelia nach Theresienstadt, im Herbst desselben Jahres nach Auschwitz deportiert und Elisabeth Langgässer trotz Erkrankung an multipler Sklerose zur Zwangsdienstarbeit verpflichtet. Erst 1946 erfährt sie, daß Cordelia überlebt hat. Elisabeth Langgässer starb am 25.7.1950 in Rheinzabern. Elisabeth Langgässer debütierte 1924 mit dem Gedichtband »Der Wendekreis des Lammes«. 1931 erhielt sie für ihr Manuskript »Proserpina« den Literaturpreis des deutschen Staatsbürgerinnenverbandes, 1932 veröffentlichte sie »Grenze: Besetztes Gebiet«, 1936 den Roman »Gang durch das Ried«. Trotz Ausschluß aus der Reichsschrifttumskammer konnte 1938 in Salzburg noch der Erzählband »Rettung am Rhein« erscheinen. Während des Publikationsverbots schrieb Elisabeth Langgässer „für die Schublade“ und Werbetexte für ‚Uralt Lavendel’. Ihr Hauptwerk »Das unauslöschliche Siegel« erscheint 1946 und bringt ihr den literarischen Durchbruch. »Der Torso« und »Der Laubmann« folgen 1947, »Das Labyrinth« wird 1949 veröffentlicht. Das Erscheinen des Romans »Märkische Argonautenfahrt« erlebt Elisabeth Langgässer nicht mehr, auch wurde sie postum 1950 mit dem Büchnerpreis ausgezeichnet. 1990 gibt Elisabeth Hoffmann, Enkelin von Elisabeth Langgässer und Tochter von Cordelia Edvardson, Briefe von Elisabeth Langgässer aus den Jahren 1924-1950 heraus. In dieser Sammlung werden Elisabeth Langgässers Leben, Gesinnung und Zeitraum gegenwärtig.
Im Kranichsteiner Literaturverlag erschienen:
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Hilde Möller
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Hilde Möller, 1936 in Stuttgart
geboren, ist in Hessen und im
Schwarzwald aufgewachsen. Nach
dem Gymnasium Ausbildung zur
Hotelfachfrau, 1957 heiratete sie
und lebte danach 35 Jahre im
Ausland, unter anderem in Isfahan,
Brüssel, Ankara. 1964 ging
sie nach Madrid, wo sie mit
ihrem Mann und ihren sieben
Kindern 28 Jahre verbrachte. In
dieser Zeit arbeitete sie acht
Jahre als Zahnarzthelferin.
Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland
1992 widmet sich Hilde
Möller dem Schreiben, hält Musikvorträge
und fotografiert.
Veröffentlichungen von Fotoarbeiten
im Mira Verlag und in der
Kunstkarten-Reihe der GEDOK
Rhein Main Taunus. Literaturbeitrag
im Hessischen Rundfunk,
HR2 Hörfunk. Ihr erster Roman
„...den Himmel mit Händen
fassen“ erschien im Frühjahr
2000 im Alkyon Verlag.
Im Kranichsteiner Literaturverlag erschienen:
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Charlotte Wolff
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Charlotte Wolff wurde am 30. September 1897 als 2. Tochter einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Riesenburg, einer Kleinstadt im heutigen Polen, geboren. In Freiburg studierte sie Medizin, Philosophie und Psychologie, nach ihrer Promotion in Berlin arbeitete sie als Ärztin und betreute Frauen während der Schwangerschaft und in Fragen der Geburtenregelung. Sie flüchtete 1933 - nach einer Verhaftung durch die Gestapo - nach Paris und ließ sich 1936 in London nieder. Da sie als Ärztin dort - bis 1950 - nicht praktizieren durfte, verdiente sie ihren Lebensunterhalt mit Handanalysen. Aufgrund zahlreicher Untersuchungen und wissenschaftlicher Kriterien hat Charlotte Wolff eine Lehre der Handdiagnose entwickelt, die auf der Erkenntnis beruht, daß zwischen dem Gehirn und den bewußten wie unbewußten Handbewegungen sowie den Faltenlinien der Innenhand Verbindungen bestehen, die sich aus der Körper-Seele-Geist-Einheit des Menschen ergeben. 1942 wurde Charlotte Wolff mit dem Titel "Fellow of the British Psychological Society" ausgezeichnet.
Im Kranichsteiner Literaturverlag erschienen:
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Pieke Biermann
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Pieke Biermann - geboren 1950 im niedersächsischen Stolzenau/Weser – studierte Deutsche Literatur und Sprache (bei Hans Mayer), Anglistik und Politische Wissenschaften. Lebt seit 1976 in Berlin, seit 1982 als freie Schriftstellerin, Journalistin
und Übersetzerin.
Ihre Kriminalromane um ein Berliner Mordkommissariat (Potsdamer Ableben 1987, Violetta 1990, Herzrasen 1993 und Vier, Fünf, Sechs 1997) wurden Bestseller und preisgekrönt. Sie sind - ebenso wie ihre Kurzgeschichten (Berlin, Kabbala 1997) – in verschiedene Sprachen übersetzt worden. Pieke Biermann schreibt neben ganz kurzen Zeitungsstücken (Herta & Doris, als Buch 2002) regelmäßig Kriminal- und Polizeireportagen für Printmedien und Radio.
Im Kranichsteiner Literaturverlag erschienen:
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